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OBERTON-GESANG
ist eine Technik, mit der zwei Töne gleichzeitig erzeugt werden können:
Ein tiefer Grundton und ein in seinem Klangbild enthaltener hoher Oberton.
Mit dieser Technik kann ein einzelner Oberton aus einem Klangspektrum ausgewählt
und verstärkt werden.
Mit einem Spektrogramm laesst sich dieses Phänomen sehr gut darstellen (siehe
auch: www.visualizationsoftware.com
In der Therapie
werden alle vorhandenen Frequenzen verwendet. Für Musiker sind nur die
ersten 16 Tonfrequenzen interessant, weil sie die Töne unseres Musiksystems
darstellen.
Die folgende Tabelle zeigt ein Beispiel basierend auf C:
* Diese Tonfrequenzen liegen
geringfügig unter denjenigen in der temperierten Tonleiter, die durch die
Aufteilung einer Oktave in 12 gleiche Teile entstand.
Es gibt verschiedene Oberton-Gesangs-Stilrichtungen; die drei bekanntesten sind:
- Khöömej
- Sygyt
- Kargyra
Sygyt ist der harmonischste Stil der mit den meisten Obertönen arbeitet.
"Sygyt" heißt übersetzt "pfeifen" und ist ein
Stil, der durch kontinuierliches Anspannen der Kiefer- und Halsmskulatur, der
Zunge, des Zwerchfells und der Bauchmuskeln unterstützt wird. Diese Spannung
kommt einer Form von Gesangsyoga gleich.
Mehr Info dazu findet man in der im folgenden aufgeführten Literatur:
| Healing Sounds | Overtone Singing |
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